Freitag, 9. Mai 2014

Oma´s Käsespätzle

Hallo liebe Spätzlefreunde,

heute möchte ich euch eins meiner absoluten Lieblingsgerichte aus unserem Familienrezeptbuch vorstellen. Es gelingt wirklich jedem Anfänger und ist mega lecker. Wenn ich jetzt nur dran denke, bekomme ich schon wieder Hunger. :-)
Ich finde, dass Käsespätzle das absolute Soulfood sind und einem immer das wohlige Gefühl aus Kindheitstagen zurückbringt. Mein Rezept ist zwar nicht besonders innovativ und auch schon viele, viele Jahre alt, aber falls einer noch nach einem schönen, leckeren und einfachen Rezept für Käsespätzle sucht, dann ist Oma´s Rezept genau das richtige für euch. :-)

Zutaten für 4 Personen

Für den Spätzleteig:
500g Weizenmehl
5 Eier (M)
200ml Wasser
1 TL Salz

Zum Überbacken:
200g geraspelter Gouda oder Emmentaler

Für oben drauf:
5 mittelgroße Zwiebeln
 
Für die Form:
Butter zum einfetten

Das tolle an Käsespätzle ist, dass man die Zutaten meistens sowieso im Haus hat und nicht extra einkaufen muss, falls einen mal die Lust nach diesem leckeren Gericht überkommt. Zudem sind die Zutaten auch noch sehr günstig. Nur über die Kalorien darf man sich besser keine Gedanken machen ;-)

Zubereitung
 
1. Bevor man mit dem Spätzleteig anfängt, werden als erstes die Zwiebeln geschält und in Ringe geschnitten.
(Vorsicht Heulgefahr! Aber es lohnt sich :-D) Wenn alle Zwiebeln zu Ringen verarbeitet wurden, die in eine Schüssel tun und im Kühlschrank, bis zu ihrem Einsatz lagern. Jetzt eine große Auflaufform fetten.

2. Jetzt wird der Teig gemacht. Dazu einfach alle Zutaten für den Spätzleteig abmessen und in eine Rührschüssel füllen. Jetzt mit dem elektrischen Rührgerät gut durchrühren, bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist. 
Tipp: Hier muss man ein bisschen aufpassen. Durch das Rühren "wandert" der Teig manchmal an den Rührstäben hoch zum Gerät. Solltet ihr das also beobachten, schnell Gerät ausschalten und dann wieder anmachen, wenn der Teig wieder etwas heruntergerutscht ist. So könnt ihr vermeiden, dass Teig in euer Gerät läuft. Ist mir leider mal vor Jahren in meinem jugendlichen Leichtsinn passiert -.-
 
 3. 1,5l Wasser in einen großen Topf geben und zum kochen bringen. In der Zeit, in der das Wasser kocht, Zwiebelringe in einer Pfanne mit orendtlich Butter schön anbraten, bis sie eine braune Farbe bekommen haben. (s. Bild unten)

4. Zwiebeln zurück in Gefäß füllen und zur Seite stellen (nicht in den Kühlschrank). Jetzt den Spätzehobel rausholen und den Teig portionsweise in das kochende Wasser streichen. Die fertigen Spätzle schwimmen oben und können ganz leicht mit einem Schaumlöffel abgeschöpft werden. Spätzle in die Auflaufform legen. Hat man eine dünne Schicht, einmal Käse drüberstreuen. Dies wiederholt ihr so lange, bis Teig und Käse aufgebraucht sind. Wenn sich der Teig dem Ende nähert, Ofen auf 200Grad Umluft vorheizen.

5. Auflaufform in den heißen Ofen geben und backen bis der Käse richtig schön geschmolzen ist. Bei meinem Ofen sind das 10-15 Minuten, aber das ist bei jedem Ofen anders. Wenn man einfach ein Auge auf den Käse hat, kann nichts schief gehen.

6. Auflaufform rausholen, gebratene Zwiebelringe drüber geben und losschlemmen. :-)
 
So sehen sie aus die fertigen Käsespätzle.
 Ganz einfach, oder?
Ich hoffe euch gefällt Oma´s Käsespätzlerezept und wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und Schlemmen. :-)
Auf welche Familienrezepte könntet ihr nicht mehr verzichten? Schreibt es doch einfach mal in die Kommentare. Ich bin schon gespannt. 

Das war´s für heute.
Frohes Schlemmen.
Nanni
 

Geschenkideen aus der Küche- Nicole Stich & Coco Lang

Hallo liebe Kochbegeisterte,

das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte ist kein Kochbuch im herkömmlichen Sinne. Dennoch sollte es, meiner Meinung nach, in den Kücherregalen von Koch- und Backbegeisterten nicht fehlen. Gemeint ist "Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich und Coco Lang vom GU Verlag. Ich habe mir das Buch gekauft, ohne Nicole Stich´s Foodblog zu kennen und war deswegen unvoreingenommen, als ich das Buch zum ersten mal in der Buchhandlung meines Vertrauens durchgeblättert habe.


"Geschenkideen aus der Küche" vorne

 
Inhalt
Das Inhaltsverzeichnis ist in folgende Kategorien unterteilt:
 
1. Schön Klassisch (Hier findet man u.a. Rezepte für Marmeladen, Cookies oder Sirup)
2. Gut & Praktisch (Hier findet man u.a. Rezepte für leckere Pestos, Soßen oder Nudeln)
3. Einfach Raffiniert (Hier findet man u.a. Rezepte für Trüffel, Knabberzeug oder Eingelegtes)
4. Feine Sachen (Hier findet man u.a. Rezepte zu Confit, Chutney oder Fudge)
5. Schnell & Simpel (Hier findet man u.a. Rezepte zu würzigen Nüssen, Salzen und Dressings)
6. Verpackung & Deko (Hier sind zahlreiche Ideen und Links zum Thema Verpackung zu finden)
 
 
Beim Ansehen aller Rezepte wird schnell klar: Hier ist für jeden etwas dabei. Ob Süßkram oder Hochprozentiges, Eingelegtes oder gebackenes, Rezepte für Anfänger und Profis. Diese Mischung gefällt mir persönlich sehr gut, da man den Schwierigkeitsgrad der Rezepte, die man ausbrobierten will, langsam steigern kann, falls man nocht nicht sehr erfahren in der Küche ist. Weiterhin fällt in diesen Buch positiv auf: Obwohl einige Rezepte sehr simpel sind, sprühen sie nur vor Kreativität. Es handelt sich wirklich um neue Rezepte oder Variationen von Klassikern. Also nicht, was man schon in 5 anderen Kochbüchern hat. Auch sehr gut finde ich die Angaben zur Haltbarkeit zu jedem Rezept, sowie verschiedene Tipps zur Abwandlung und Anwenung der Leckereien.
 
 
Praxistest
Ausprobiert habe ich schon folgende Rezepte: Olivenöl-Cracker (S. 76), Minzoliven (S. 126), Pfirsich-Wodka (S. 134) und Honiggeröstete MMMH-Nüsse (S.143)
 
 
Honiggeröstete MMMH-Nüsse


Ich bin wirklich positiv überrascht von dem Buch. Jedes Rezept hat bisher einwandfrei funktioniert. Doch nicht nur das, alles Ausprobierte hat auch wahnsinnig lecker geschmeckt. Ich musste echt aufpassen, dass ich die Honiggerösteten Nüsse, die ich zum Verschenken gemacht habe, nicht direkt selbst alle auffuttere. Wenn man einmal probiert, ist es echt schwer, sich zurückzuhalten ;-)
 
 
Fazit
"Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich und Coco Lang kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen. Besonders geeignet ist es für Leute, die gerne selbstgemachtes Verschenken und es lieben aus einfachen Lebensmitteln echte Leckereien zu zaubern. Natürlich kann man die leckeren Rezepte auch für sich selbst zubereiten, ohne das Endprodukt zu verschenken. Büffets lassen sich mit so ein paar eingelegten Sachen, Cookies und Trüffeln wirklich aufpeppen.
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sternen und hoffe, dass vielleicht in ein paar Jahren ein Nachfolger mit nocheinmal genau so schönen Rezepten auf den Markt kommt.
 
 
Ich hoffe euch hat meine kleine Review gefallen,
bis zum nächsten Mal
Nanni


Back mich! Die Lecker Backschule- Lecker

Hallo meine lieben Backfreunde,

heute gibt´s nochmal eine Buchbewertung zu einem meiner zahlreichen Backbücher. Ich selbst lese mir Backbuchbewertungen gerne durch und lasse mich davon auch in meinen Kaufentscheidungen beeinflussen. Aus diesem Grund reviewe ich heute "Back mich!- Die lecker Backschule". Ein Buch von der "Lecker" Redaktion. "Lecker" sind eigentlich Zeitschriften rund um das Thema Kochen und Backen, neben diesen Zeitschriften hat die "Lecker" Redaktion auch einige Bücher herausgebracht. Und da ich "Lecker" und Backbuchfan bin, musste ich dieses Buch natürlich haben.

"Back mich! - Die lecker Backschule" Cover
Inhalt
Ich finde, der Kuchen auf dem Cover sieht ja schon zum Anbeißen aus. *.*
Der Inhalt des Buches kann sich wirklich sehen lassen. Das Inhaltsverzeichnis ist wie folgt aufgebaut:
1. Backschule (Basic Tipps rund um verschiedene Teigsorten)
2. Backen wie Oma (Beliebte Klassiker, die sicher jeder aus seiner Kindheit kennt)
3. American Bakery (Einfache Rezepte zu amerikanischem Gebäck z.B. Muffins)
4. Obstkuchen vom Lande (Einfache Rezepte zu frischem Obst der Saison)
5. Kuchen für Schokoholics (Mein Lieblingskapitel - Mehr Schokolade geht nicht *.*)
6. Cool Cakes (Kuchen ohne Backen und Leckeres aus dem Gefrierfach)
Sehr gut gefällt mir die "Backschule" am Anfang des Buches. Hier werden kurz und bündig die Grundarten von Kuchenteigen, mit Rezept, erläutert. Schön finde ich hier besonders die Erläuterung zu Biskuitteig und wie man eine Biskuitrolle gelingsicher aufrollt.
Die Kapitel "Backen wie Oma" und "American Bakery" geben für mich jetzt nicht viel Neues her, aber wer noch kein Standardwerk zu Kuchenklassikern und einfachen Muffins hat, kann in diesen Kapiteln sicher viel Neues für sich entdecken. Im Kapitel "Obstkuchen vom Lande" gefallen mir vor allem die Blechkuchenrezepte, weil die sich immer für Partybüffets eignen. Auch die zahlreichen Apfelkuchenrezepte finde ich super, weil man Äpfel das ganze Jahr über bekommt und so, nicht wie bei verschiedenen Beeren, an eine bestimmte Saison gebunden ist. Für mich das beste Kapitel ist "Kuchen für Schokoholics", wobei es mir dort am meisten ein Keksrezept angetan hat, das wirklich die schokoladigsten Kekse, die ich je gegessen habe hervorgebracht hat. "Cool Cakes" ist das richtige Kapitel für den Sommer, wenn man den Ofen bei hohen Temperaturen nicht anwerfen will. Die Kühlschrank- und Gefrierfachtorten sehen alle unglaublich lecker aus und machen schon richtig Lust auf eine gemütliche Kuchenrunde im Sommer auf der Terrasse.
Insgesamt gefällt mir die Rezeptauswahl in diesem Buch sehr, von Klassikern, bis Trendgebäck, von Blechkuchen bis Eiskuchen ist alles dabei. 
Praxistest
Wie immer gibt´s keine Buchbewertung ohne einen Praxistest der Rezepte. Aus diesem Buch habe ich schon zwei Rezepte getestet: Apfelkuchen mit Créme fraíche (S. 94) und Double Chocolate Cookies (S. 116).
Liebe Backfreunde ich kann euch sagen, sowohl der Kuchen als auch die Cookies waren der Hammer! Beide Rezepte ließen sich einfach und ohne Komplikationen umsetzen. Den Kuchen hatte ich zu einer Geburtstagsfeier mitgenommen und er hat wirklich allen gut geschmeckt und er war sogar noch am nächsten Tag schön saftig. Die Cookies sind wie ein Sprung ins Schokoladenparadies, ganze vier Tafeln Schokolade stecken in diesen kleinen Schlingeln, von denen ich gar nicht genug bekommen konnte. Meiner Schwester war es übrigens fast zu viel Schokolade. ^^
Wer von euch ein richtiger Schokofan ist und nie genug von Schokolade und Gebäck bekommen kann, muss diese Kekse probieren! ;)
Fazit
Ihr habt ja sicher schon gemerkt, dass ich ein wenig ins Schwärmen geraten bin. "Back mich! - Die lecker Backschule" ist für mich ein ganz tolles Backbuch mit schönen Basicerläuterungen und ansprechenden Rezepten. Hier wird wirklich jeder fündig. Mein einziger Kritikpunkt wären wirklich die vielen Basicrezepte im Kapitel "Backen wie Oma" und die ein wenig fehlende Kreativität bei den Rezepten im Kapitel "American Bakery". Ansonsten gibt es an diesem Backbuch aber nichts auszusetzen. Daher vergebe ich an dieses Buch 4,5 von 5 Sternen. Und nochmal ein dickes Danke an die Autoren für das beste Schokocookie Rezept aller Zeiten. ^^
Sollte die "Lecker" Redaktion ein weiteres solches Backbuch herausbringen, werde ich auch dieses mit Sicherheit kaufen.
Das war´s für heute von mir.
Ich wünsch euch ´nen schönen Tag und viel Spaß beim nächsten Mal Backen ;)

Liebe Grüße
Nanni