Sonntag, 5. Oktober 2014

Modetorten von A-Z von Dr. Oetker

Hallo liebe Törtchenqueens und -kings.

Heute möchte ich euch das Backbuch ,,Modetorten von A-Z" von Dr. Oetker vorstellen und anschließend bewerten. Das Backbuch gehört zu der A-Z-Reihe und ist vom Dr.Oetker Verlag 2009 veröffentlicht worden. Es umfasst um die 300 Seiten und beinhaltet über 190 Backrezepte.
Cover von ,,Modetorten von A-Z" von Dr.Oetker
Inhalt

An sich hat der Inhalt nur eine grobe Aufteilung, da der Verlauf chronologisch und nach Alphabet geordnet ist.
Die grobe Einteilung im Register:

1. Für Gäste
2. Ohne zu backen
3. Für Kinder
4. Einfach und schnell zubereitet
5. Mit Alkohol
6. Blechkuchen
7. Rollen
8. Kastenkuchen

Dieses Werk umfasst Kuchenrichtungen von schokoladig bis fruchtig, von Kühlschranktorten bis Rollen, Möglichkeiten für Kinder, Kuchen mit und ohne Alkohol und natürlich neu interpretierte Modetorten mit vielen interessanten Komponenten z.B. mit Softdrinks, berühmten Schokoriegeln oder ganz einfach klassische Neuinterpretationen wie die Donauwelle in vielen verschiedenen Variationen.
Die Vielfalt dieses Buches ist sehr schön, ebenfalls gibt es viele Abwandlungen und veschiedene Weisen einen Kuchen zu kreieren und zu dekorieren. Leider gibt es für mich zu viele Hinweise auf Dr.Oetker Produkte oder andere Markensüßigkeiten, zu denen keine Alternative angeboten wird.
Ebenfalls sind die Schwierigkeitsgrade variabel und es ist für jeden etwas dabei, was natürlich sehr gut auch für Backanfänger ist.
Zur Orientierung werden ebenfalls Kalorientabellen angegeben, was ich überflüssig finde, da man die Stücke ja nicht vorher abwiegt.

Praxistest

Diesmal habe ich mich an ein Schüttelkuchenrezept herangestastet und habe die ,,Nuss-Pudding-Torte" (S. 188 f.) ausprobiert und nachgebacken.


Nuss-Pudding-Torte (S. 188 f.)



Das Rezept hat super gut geklappt, nur dass man nach dem Schütteln nochmal etwas rühren musste. Diese Torte habe ich zu einem Geburtstag gemacht und sie hat natürlich ihre Zeit gedauert, jedoch hat das Ergebnis überzeugt. Es ist nichts schief gelaufen, es war super lecker und alle wollten einen Nachschlag. ;)
Außerdem war der Kuchen nicht allzu süß und die Backzeit stimmte perfekt.

Fazit

Das Buch bietet wirklich viele Möglichkeiten von einfach bis schwer und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wenn es mal schnell gehen muss, kann man trotzdem mithilfe dieses Backbuches eine tolle Torte zaubern. Zum Teil sehe ich jedoch die Preise für die Zutaten kritisch, da auf viele Markenprodukte hingewiesen wird. Für jeden Anlass kann man dieses Buch zu Rate ziehen und Freunde und Familie überraschen, beeindrucken und verwöhnen.

Ich gebe ,,Modetorten von A-Z" 4 von 5 Sternen.

Ran an die Backöfen und Kühlschränke und zaubert schöne Kuchen und Torten!
Ich hoffe euch hat meine Review gefallen und freue mich auf ein Wiedersehen mit euch!

Bis zum nächsten Mal und viel Spaß beim Backen.
Eure Chi

Mittwoch, 27. August 2014

Cupcakes- Christina Richon

Hallo Cupcake-Freunde,

heute gibt es eine Buchbewertung zu einem wahren Schatz im Backbuchregal.
Es handelt sich um das Buch "Cupcakes" von Christina Richon, welches im Jahre 2010 vom Gräfe und Unzer Verlag publiziert wurde.
Neben einem schönen Cupcake Grundrezept, plus drei verschiedenen Grundvarianten von Toppings, die so gut wie zu allen Cupcakes passen, enthält das Buch auch schöne Klassiker und etwas ausgefallenere Kreationen rund um die süßen, kleinen Törtchen.


Cover von "Cupcakes"
Inhalt
Das Buch ist in folgende Bereiche unterteilt.

1. Kunterbunt&Frisch
2. Fruchtig&Aromatisch
3. Schokoladig&Raffiniert
4. Fein&Edel

Desweiteren gibt es vorne und hinten eine Umschlagklappe mit tollen Tipps z.B. zur Deko der kleinen Naschwerke.
Ich finde die Unterteilung in die jeweiligen Kapitel sinnvoll gestaltet. Am Anfang findet man die sehr einfachen Rezepte, die wirklich jedem ohne Backerfahrung gelingen werden, je weiter man dann im Buch voranschreitet, so erhöht sich auch der Schwierigkeitsgrad der Rezepte, wobei keines der Rezepte so schwer ist, dass es nur von Profis nachgebacken werden könnte. Ich hatte damals als Cupcake Neuling weder mit den leichten, noch mit den raffinierten Rezepte Probleme.
Ebenfalls positiv hervorheben möchtete ich die Vielfalt der Rezepte. Es sind sowohl Rezepte mit wenigen, günstigen als auch teureren, ungewöhnlichen Zutaten vorhanden. Man wird also auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas finden.
Ein gaaaaaaaaanz fettes Plus erhalten die Rezepte von mir, weil sie an den "Deutschen Gaumen" angepasst sind. Die Süße der Cupcakes ist nämlich genau richtig. Leider haben nämlich viele Cupcake Bücher, besonders die aus dem Ausland, das Problem, dass die Rezepte viel zu viel Zucker (teilweise 750g für 12 Cupcakes) enthalten und die Cupcakes am Ende nicht genießbar sind, wenn man den Zuckergehalt nicht reduziert. Schön, dass man sich in diesem Buch nicht die Mühe machen muss die Rezepte erst anzupassen.
Auch die Fotos sind sehr schön gestaltet und machen beim Durchblättern richtig Hunger ;-)

Praxistest
Ich habe aus diesem Buch schon einige Rezepte ausprobiert, dazu gehören das Grundrezept und alle Grundtoppings (S. 6+7), Linzer Cupcakes mit Zimthäubchen (S. 16), Getränkte Zitronen-Cupcakes (S.22+23), Johannisbeer-Cupcakes (S. 30) und Schokoladenpudding-Cupcakes (S. 45)

Zu den getesteten Rezepten kann ich auch wieder nur Lob aussprechen. Alle Cupcakes haben super nach Rezept funktioniert und haben wahnsinnig lecker geschmeckt. Bis jetzt waren sie auf Partybüffets auch immer sehr beliebt und ich wurde nicht selten nach dem tollen Buch gefragt aus dem ich diese Rezepte hatte.
Mir haben besonders gut die getränkten Zitronen-Cupcakes gefallen. Meiner Familie die Linzer Cupcakes mit Zimthäubchen.

Linzer Cupcakes mit Zimthäubchen und für Kalorienzähler ohne Häubchen. ^^
Ich muss sagen "Cupcakes" von Frau Richon ist bisher wirklich das beste Cupcake Buch, das ich habe. Die Mischung aus einfachen, leckeren, klassischen und ungewöhnlichen Rezepten macht dieses Buch in meinen Augen einfach zu einem Must-Have im Backbuchregal.

Fazit
Wie unschwer zu erkennen ist, bin ich ein Riesenfan dieses Backbuches. Deshalb kann ich es jedem von euch wirklich mit bestem Gewissen empfehlen, besonders falls ihr Rezepte sucht, die nicht vor Zucker triefen, einfach zu machen und unglaublich lecker sind. Auch die Backmischung Freunde unter euch sollten im Laden mal einen Blick auf das Buch werfen, die Cupcakes sind nicht viel schwerer herzustellen als mit Backmischung, schmecken aber um ein Vielfaches besser, versprochen. ;-)

Ich gebe "Cupcakes" von Christina Richon 5 von 5 Sternen. Ich hoffe der GU Verlag veröffentlicht noch weitere so tolle Bücher von dieser Autorin.

So liebe Bäcker und Bäckerinnen. Ich hoffe euch hat meine Buchbewertung gefallen und dass wir uns bei der nächsten Buchbewertung wieder schreiben/lesen.
Über Kommentare freue ich mich natürlich auch immer, egal ob Lob oder konstruktive Kritik.

Bis zum nächsten Mal
Liebe Grüße
Nanni

Kleine Wochenend- und Festtagstorten von Jacqueline Böttcher

Hallo liebe Backfreunde ♥

Die heutige Buchbewertung richtet sich besonders an alle Tortenbäcker unter euch und an die, die es noch werden wollen.
Es handelt sich um das Buch "Kleine Wochenend- und Festtagstorten" von Jaqueline Bötticher, welches 2013 vom Bassermann Verlag veröffentlicht wurde.

Kleine Wochenend- und Festtagstorten Cover
Inhalt
Das Buch beginnt mit ein paar netten Einsteigertipps, beispielsweise zu den benötigten Geräten oder Dekorationsmöglichkeiten. Dies gefällt mir schon einmal sehr gut, denn solche Tipp ermutigen Einsteiger sich an die schönen Torten heranzuwagen, auch wenn sie vielleicht noch nicht viel Erfahrung auf diesem Gebiet haben.

Die Rezepte sind unterteilt in:
1. Fruchtig und Saftig
2. Nussig und Schokoladig
3. Klassisch und Festlich
4. Einfach, Schnell und trotzdem Raffiniert

Ich finde diese Unterteilung der Rezepte gelungen, da man sowohl nach Jahreszeiten, Anlass, Gusto und Schwierigkeitsgrad unterscheiden kann. Ist man noch nicht so geübt, dann nimmt man ein Rezept aus Punkt 4. Möchte man eine fruchtige Sommertorte machen, kann man unter Punkt 1. nachschlagen.
Das erspart einem viel Zeit, die man dann ins Dekorieren der Torte investieren kann :-)

Die Rezeptauswahl an sich ist auch wirklich gelungen. So wird der Grundteig auch mal mit Dinkelmehl hergestellt oder etwas Schokolade untergemischt. Alle Grundteige sind wirklich einfach und ohne großes Know-How herzustellen. Für Anfänger also prima.
Die verschiedenen Tortencremes, die das Herzstück, der Torte ausmachen variieren auch sehr schön. Es gibt Rezepte mit und ohne Gelatine oder mit und ohne Ei. Der Vielfalt sind keine grenzen gesetzt.
Besonders gut daran ist, dass die meisten Rezepte wirklich einfach sind, nur an eine handvoll Rezepte sollte man sich herantrauen, wenn man etwas Erfahrung in der Tortenherstellung hat.

Praxistest
Da meine Eltern beide im Sommer Geburtstag haben, war dies eine tolle Gelegenheit einmal ein Rezept aus diesem Buch auszuprobieren. Meine Schwester und ich haben und dann für die "Himbeerquarktorte" (S.18) entschieden, jedoch Erdbeeren statt Himbeeren verwendet, was der Torte im Endeffekt aber kein bisschen geschadet hat.

Himbeerquarktorte mit Erdbeeren statt Himbeeren ;-)
Also ich muss echt sagen, es war mega einfach die Torte herzustellen, wirklich nicht viel schwerer als einen einfachen Rührkuchen. Aber nicht nur das, die Torte hat auch wahnsinnig lecker geschmeckt. Ein wahrer Fruchttraum. So schön weich, frisch und fruchtig.
Auch den Gästen hat die Torte sehr gut geschmeckt. Und ganz ehrlich, wer hört nicht gerne Lob, als hätte man eine kulinarische Meisterleistung vollbracht? ;-)
Man freut sich richtig auf den nächsten Geburtstag, weil man dann wieder so eine leckere Torte aus dem Buch ausprobieren kann. ^^

Fazit
Ja ihr Lieben, wie ihr seht ich finde das Buch total klasse und kann es gar nicht mehr abwarten noch andere Rezepte aus dem Buch nachzubacken.
Ich kann es Tortenanfängern unter euch wirklich nur empfehlen, es ist echt ein guter Einstieg in die Tortenherstellung. Wer von euch allerdings schon sehr geübt im Tortenbacken ist und auch schon viele Bücher zu dem Thema hat, der kann vielleicht darauf verzichten, weil er sicher nicht sooo viel Neues und Extravagantes finden wird.
Von mir bekommt "Kleine Wochenend- und Festtagstorten" 5 von 5 Sternen, weil ich echt begeistert bin und die bisher gebackene Torte sogar Tortenmuffeln (Ja, die gibt es tatsächlich O.O) geschmeckt hat.

Das war meine Buchbewertung für heute.
Ich wünsch euch viel Spaß beim nächsten Backen und hoffe, dass wir uns zur nächsten Buchbewertung wieder lesen/schreiben.

Bis dahin alles Gute
Liebe Grüße
Nanni

Dienstag, 3. Juni 2014

Frühlingsfrisches Rhabarbermus

Hallo ihr Lieben,

jedes Jahr freue ich mich auf den Frühling, weil man dann endlich wieder leckeren Rhabarber kaufen kann. Leider bekommt Rhabarber nicht immer so viel Anerkennung, wie er es  verdient hätte, dabei schmecken Desserts, die ihn enthalten immer fein säuerlich, frisch und lecker.
Heute möchte ich euch ein super leichtes und auch für Anfänger geeignetes Rezept vorstellen mit dem ihr Rhababermus herstellen könnt.
Richtig lecker schmeckt das Mus zu Naturjoghurt, Waffeln einer Kugel Vanilleeis oder in einem Kuchen eingebacken.

 Zutaten für1-2 kleine Einmachgläser

4 große Stangen Rhabarber

1 Päckchen Vanillezucker

4 EL Zucker

2 EL Wasser

4 große Erdbeeren

Die Zubereitung

1. Das Aufwändigste beim Rhabarbermus kochen ist die Vorbereitung. Zunächst muss man von jeder einzelnen Rhabarberstange vom unteren Teil ca. 1 cm abschneiden und wegwerfen. Falls noch Blätter an den Stangen vorhanden sind, diese auch entfernen.

2. Als nächstes sollte jede einzelne Rhabarberstange gewaschen werden. Jetzt kommt der aufwändigste Teil, der Rhabarber muss geschält werden. In großen Mengen ist die äußeren Fasern nämlich ungesund, deshalb besser weg damit. Ihr könnt die äußeren Fasern ganz einfach abziehen, einfach einmal von oben nach unten. Wer Fingernägel hat, ist hier klar im Vorteil, da es so einfacher ist den Anfang der Faser zu erwischen. Am besten solange abziehen, bis ihr keine roten Stellen mehr seht (Ich empfehle Anfängern keinen sogenannten Erdbeerrhabarber zu kaufen, der ist nämlich sehr rot, da ist es schwer zu unterscheiden was weg muss und was bleiben kann)

3. Rhabarber jetzt in sehr kleine Würfel schneiden. Je kleiner die Würfel, desto feiner das Mus. Jetzt die Erdbeeren waschen, Kelchblätter entfernen und ebenfalls würfeln.

4. Eure Würfel kommen nun alle gemeinsam in einen Topf. Als nächstes streut ihr Zucker und Vanillezucker über die Würfel und mischt einmal mit einem Holzlöffel gut durch. Jetzt lasst ihr das ganze 10 Minuten ziehen (wichtig: Herd noch nicht anmachen! )

5. Nach den 10 Minuten wird der Herd eingeschaltet, mittlere Hitze. Jetzt noch das Wasser hinzufügen und das ganze einfach köcheln lassen. Nicht vergessen dabei immer wieder umzurühren. Nach ca. 10-15 Minuten ist das Mus auch schon fertig. Mus noch heiß in Gläser abfüllen.

6. Möchtet ihr das Mus innerhalb von zwei Tagen essen, reicht es aus das Mus in gespülte Einmachgläser zu füllen (am besten mit Hilfe eines Trichters). Soll das Mus mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, die Einmachgläser bitte sterilisieren (dies macht man am besten vor Schritt 1. Gläser in einen Topf mit Wasser geben, Deckel ebenfalls reinlegen. Das Wasser muss die Gläser komplett bedecken. Jetzt das Wasser aufkochen lassen. Nach 10 Minuten kochen, könnt ihr die Gläser und die Deckel z.B. mit Hilfe einer Grillzange aus dem heißen Wasser entfernen. Bis zum Einsatz auf einem sauberen Küchentuch trocknen lassen.)


fertiges Rhabarbermus
Und? War doch gar nicht so schwer, oder?
Nicht zu sauer und nicht zu süß und die Erdbeeren verleihen dem Ganzen noch einen fruchtigeren Touch.

Ja ihr Lieben, das war´s auch schon. 
Ich hoffe euch schmeckt das Mus genauso gut wie mir.


Bis zum nächsten Mal.
Liebe Grüße
Nanni

Freitag, 9. Mai 2014

Oma´s Käsespätzle

Hallo liebe Spätzlefreunde,

heute möchte ich euch eins meiner absoluten Lieblingsgerichte aus unserem Familienrezeptbuch vorstellen. Es gelingt wirklich jedem Anfänger und ist mega lecker. Wenn ich jetzt nur dran denke, bekomme ich schon wieder Hunger. :-)
Ich finde, dass Käsespätzle das absolute Soulfood sind und einem immer das wohlige Gefühl aus Kindheitstagen zurückbringt. Mein Rezept ist zwar nicht besonders innovativ und auch schon viele, viele Jahre alt, aber falls einer noch nach einem schönen, leckeren und einfachen Rezept für Käsespätzle sucht, dann ist Oma´s Rezept genau das richtige für euch. :-)

Zutaten für 4 Personen

Für den Spätzleteig:
500g Weizenmehl
5 Eier (M)
200ml Wasser
1 TL Salz

Zum Überbacken:
200g geraspelter Gouda oder Emmentaler

Für oben drauf:
5 mittelgroße Zwiebeln
 
Für die Form:
Butter zum einfetten

Das tolle an Käsespätzle ist, dass man die Zutaten meistens sowieso im Haus hat und nicht extra einkaufen muss, falls einen mal die Lust nach diesem leckeren Gericht überkommt. Zudem sind die Zutaten auch noch sehr günstig. Nur über die Kalorien darf man sich besser keine Gedanken machen ;-)

Zubereitung
 
1. Bevor man mit dem Spätzleteig anfängt, werden als erstes die Zwiebeln geschält und in Ringe geschnitten.
(Vorsicht Heulgefahr! Aber es lohnt sich :-D) Wenn alle Zwiebeln zu Ringen verarbeitet wurden, die in eine Schüssel tun und im Kühlschrank, bis zu ihrem Einsatz lagern. Jetzt eine große Auflaufform fetten.

2. Jetzt wird der Teig gemacht. Dazu einfach alle Zutaten für den Spätzleteig abmessen und in eine Rührschüssel füllen. Jetzt mit dem elektrischen Rührgerät gut durchrühren, bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist. 
Tipp: Hier muss man ein bisschen aufpassen. Durch das Rühren "wandert" der Teig manchmal an den Rührstäben hoch zum Gerät. Solltet ihr das also beobachten, schnell Gerät ausschalten und dann wieder anmachen, wenn der Teig wieder etwas heruntergerutscht ist. So könnt ihr vermeiden, dass Teig in euer Gerät läuft. Ist mir leider mal vor Jahren in meinem jugendlichen Leichtsinn passiert -.-
 
 3. 1,5l Wasser in einen großen Topf geben und zum kochen bringen. In der Zeit, in der das Wasser kocht, Zwiebelringe in einer Pfanne mit orendtlich Butter schön anbraten, bis sie eine braune Farbe bekommen haben. (s. Bild unten)

4. Zwiebeln zurück in Gefäß füllen und zur Seite stellen (nicht in den Kühlschrank). Jetzt den Spätzehobel rausholen und den Teig portionsweise in das kochende Wasser streichen. Die fertigen Spätzle schwimmen oben und können ganz leicht mit einem Schaumlöffel abgeschöpft werden. Spätzle in die Auflaufform legen. Hat man eine dünne Schicht, einmal Käse drüberstreuen. Dies wiederholt ihr so lange, bis Teig und Käse aufgebraucht sind. Wenn sich der Teig dem Ende nähert, Ofen auf 200Grad Umluft vorheizen.

5. Auflaufform in den heißen Ofen geben und backen bis der Käse richtig schön geschmolzen ist. Bei meinem Ofen sind das 10-15 Minuten, aber das ist bei jedem Ofen anders. Wenn man einfach ein Auge auf den Käse hat, kann nichts schief gehen.

6. Auflaufform rausholen, gebratene Zwiebelringe drüber geben und losschlemmen. :-)
 
So sehen sie aus die fertigen Käsespätzle.
 Ganz einfach, oder?
Ich hoffe euch gefällt Oma´s Käsespätzlerezept und wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und Schlemmen. :-)
Auf welche Familienrezepte könntet ihr nicht mehr verzichten? Schreibt es doch einfach mal in die Kommentare. Ich bin schon gespannt. 

Das war´s für heute.
Frohes Schlemmen.
Nanni
 

Geschenkideen aus der Küche- Nicole Stich & Coco Lang

Hallo liebe Kochbegeisterte,

das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte ist kein Kochbuch im herkömmlichen Sinne. Dennoch sollte es, meiner Meinung nach, in den Kücherregalen von Koch- und Backbegeisterten nicht fehlen. Gemeint ist "Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich und Coco Lang vom GU Verlag. Ich habe mir das Buch gekauft, ohne Nicole Stich´s Foodblog zu kennen und war deswegen unvoreingenommen, als ich das Buch zum ersten mal in der Buchhandlung meines Vertrauens durchgeblättert habe.


"Geschenkideen aus der Küche" vorne

 
Inhalt
Das Inhaltsverzeichnis ist in folgende Kategorien unterteilt:
 
1. Schön Klassisch (Hier findet man u.a. Rezepte für Marmeladen, Cookies oder Sirup)
2. Gut & Praktisch (Hier findet man u.a. Rezepte für leckere Pestos, Soßen oder Nudeln)
3. Einfach Raffiniert (Hier findet man u.a. Rezepte für Trüffel, Knabberzeug oder Eingelegtes)
4. Feine Sachen (Hier findet man u.a. Rezepte zu Confit, Chutney oder Fudge)
5. Schnell & Simpel (Hier findet man u.a. Rezepte zu würzigen Nüssen, Salzen und Dressings)
6. Verpackung & Deko (Hier sind zahlreiche Ideen und Links zum Thema Verpackung zu finden)
 
 
Beim Ansehen aller Rezepte wird schnell klar: Hier ist für jeden etwas dabei. Ob Süßkram oder Hochprozentiges, Eingelegtes oder gebackenes, Rezepte für Anfänger und Profis. Diese Mischung gefällt mir persönlich sehr gut, da man den Schwierigkeitsgrad der Rezepte, die man ausbrobierten will, langsam steigern kann, falls man nocht nicht sehr erfahren in der Küche ist. Weiterhin fällt in diesen Buch positiv auf: Obwohl einige Rezepte sehr simpel sind, sprühen sie nur vor Kreativität. Es handelt sich wirklich um neue Rezepte oder Variationen von Klassikern. Also nicht, was man schon in 5 anderen Kochbüchern hat. Auch sehr gut finde ich die Angaben zur Haltbarkeit zu jedem Rezept, sowie verschiedene Tipps zur Abwandlung und Anwenung der Leckereien.
 
 
Praxistest
Ausprobiert habe ich schon folgende Rezepte: Olivenöl-Cracker (S. 76), Minzoliven (S. 126), Pfirsich-Wodka (S. 134) und Honiggeröstete MMMH-Nüsse (S.143)
 
 
Honiggeröstete MMMH-Nüsse


Ich bin wirklich positiv überrascht von dem Buch. Jedes Rezept hat bisher einwandfrei funktioniert. Doch nicht nur das, alles Ausprobierte hat auch wahnsinnig lecker geschmeckt. Ich musste echt aufpassen, dass ich die Honiggerösteten Nüsse, die ich zum Verschenken gemacht habe, nicht direkt selbst alle auffuttere. Wenn man einmal probiert, ist es echt schwer, sich zurückzuhalten ;-)
 
 
Fazit
"Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich und Coco Lang kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen. Besonders geeignet ist es für Leute, die gerne selbstgemachtes Verschenken und es lieben aus einfachen Lebensmitteln echte Leckereien zu zaubern. Natürlich kann man die leckeren Rezepte auch für sich selbst zubereiten, ohne das Endprodukt zu verschenken. Büffets lassen sich mit so ein paar eingelegten Sachen, Cookies und Trüffeln wirklich aufpeppen.
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sternen und hoffe, dass vielleicht in ein paar Jahren ein Nachfolger mit nocheinmal genau so schönen Rezepten auf den Markt kommt.
 
 
Ich hoffe euch hat meine kleine Review gefallen,
bis zum nächsten Mal
Nanni


Back mich! Die Lecker Backschule- Lecker

Hallo meine lieben Backfreunde,

heute gibt´s nochmal eine Buchbewertung zu einem meiner zahlreichen Backbücher. Ich selbst lese mir Backbuchbewertungen gerne durch und lasse mich davon auch in meinen Kaufentscheidungen beeinflussen. Aus diesem Grund reviewe ich heute "Back mich!- Die lecker Backschule". Ein Buch von der "Lecker" Redaktion. "Lecker" sind eigentlich Zeitschriften rund um das Thema Kochen und Backen, neben diesen Zeitschriften hat die "Lecker" Redaktion auch einige Bücher herausgebracht. Und da ich "Lecker" und Backbuchfan bin, musste ich dieses Buch natürlich haben.

"Back mich! - Die lecker Backschule" Cover
Inhalt
Ich finde, der Kuchen auf dem Cover sieht ja schon zum Anbeißen aus. *.*
Der Inhalt des Buches kann sich wirklich sehen lassen. Das Inhaltsverzeichnis ist wie folgt aufgebaut:
1. Backschule (Basic Tipps rund um verschiedene Teigsorten)
2. Backen wie Oma (Beliebte Klassiker, die sicher jeder aus seiner Kindheit kennt)
3. American Bakery (Einfache Rezepte zu amerikanischem Gebäck z.B. Muffins)
4. Obstkuchen vom Lande (Einfache Rezepte zu frischem Obst der Saison)
5. Kuchen für Schokoholics (Mein Lieblingskapitel - Mehr Schokolade geht nicht *.*)
6. Cool Cakes (Kuchen ohne Backen und Leckeres aus dem Gefrierfach)
Sehr gut gefällt mir die "Backschule" am Anfang des Buches. Hier werden kurz und bündig die Grundarten von Kuchenteigen, mit Rezept, erläutert. Schön finde ich hier besonders die Erläuterung zu Biskuitteig und wie man eine Biskuitrolle gelingsicher aufrollt.
Die Kapitel "Backen wie Oma" und "American Bakery" geben für mich jetzt nicht viel Neues her, aber wer noch kein Standardwerk zu Kuchenklassikern und einfachen Muffins hat, kann in diesen Kapiteln sicher viel Neues für sich entdecken. Im Kapitel "Obstkuchen vom Lande" gefallen mir vor allem die Blechkuchenrezepte, weil die sich immer für Partybüffets eignen. Auch die zahlreichen Apfelkuchenrezepte finde ich super, weil man Äpfel das ganze Jahr über bekommt und so, nicht wie bei verschiedenen Beeren, an eine bestimmte Saison gebunden ist. Für mich das beste Kapitel ist "Kuchen für Schokoholics", wobei es mir dort am meisten ein Keksrezept angetan hat, das wirklich die schokoladigsten Kekse, die ich je gegessen habe hervorgebracht hat. "Cool Cakes" ist das richtige Kapitel für den Sommer, wenn man den Ofen bei hohen Temperaturen nicht anwerfen will. Die Kühlschrank- und Gefrierfachtorten sehen alle unglaublich lecker aus und machen schon richtig Lust auf eine gemütliche Kuchenrunde im Sommer auf der Terrasse.
Insgesamt gefällt mir die Rezeptauswahl in diesem Buch sehr, von Klassikern, bis Trendgebäck, von Blechkuchen bis Eiskuchen ist alles dabei. 
Praxistest
Wie immer gibt´s keine Buchbewertung ohne einen Praxistest der Rezepte. Aus diesem Buch habe ich schon zwei Rezepte getestet: Apfelkuchen mit Créme fraíche (S. 94) und Double Chocolate Cookies (S. 116).
Liebe Backfreunde ich kann euch sagen, sowohl der Kuchen als auch die Cookies waren der Hammer! Beide Rezepte ließen sich einfach und ohne Komplikationen umsetzen. Den Kuchen hatte ich zu einer Geburtstagsfeier mitgenommen und er hat wirklich allen gut geschmeckt und er war sogar noch am nächsten Tag schön saftig. Die Cookies sind wie ein Sprung ins Schokoladenparadies, ganze vier Tafeln Schokolade stecken in diesen kleinen Schlingeln, von denen ich gar nicht genug bekommen konnte. Meiner Schwester war es übrigens fast zu viel Schokolade. ^^
Wer von euch ein richtiger Schokofan ist und nie genug von Schokolade und Gebäck bekommen kann, muss diese Kekse probieren! ;)
Fazit
Ihr habt ja sicher schon gemerkt, dass ich ein wenig ins Schwärmen geraten bin. "Back mich! - Die lecker Backschule" ist für mich ein ganz tolles Backbuch mit schönen Basicerläuterungen und ansprechenden Rezepten. Hier wird wirklich jeder fündig. Mein einziger Kritikpunkt wären wirklich die vielen Basicrezepte im Kapitel "Backen wie Oma" und die ein wenig fehlende Kreativität bei den Rezepten im Kapitel "American Bakery". Ansonsten gibt es an diesem Backbuch aber nichts auszusetzen. Daher vergebe ich an dieses Buch 4,5 von 5 Sternen. Und nochmal ein dickes Danke an die Autoren für das beste Schokocookie Rezept aller Zeiten. ^^
Sollte die "Lecker" Redaktion ein weiteres solches Backbuch herausbringen, werde ich auch dieses mit Sicherheit kaufen.
Das war´s für heute von mir.
Ich wünsch euch ´nen schönen Tag und viel Spaß beim nächsten Mal Backen ;)

Liebe Grüße
Nanni